Aus 1 mach 3 und mehr




Kennen Sie das: Dieses Bauchgefühl, wenn man eine Idee hat, von der man 100%ig überzeugt ist? Und diese damit verbundene Energie und Motivation, die in einem aufsteigt – gepaart mit dem Verlangen, diese Idee in die Realität umzusetzen? Genau mit diesem Gefühl beginnen die größten Erfolgsgeschichten!


So auch die der „beat the city“-Serie: Denn genau dieses Bauchgefühl gab mir vor vier Jahren den Ansporn, den in Graz etablierten Grazathlon noch größer zu denken. Ich spürte, welch Potenzial in dieser Veranstaltung steckt und wusste, dass ich die Menschen über die Steirischen Grenzen hinaus mit diesem außergewöhnlichen Lauf-Erlebnis begeistern will (und kann!). Dieses Bauchgefühl ließ mich nicht mehr los. Im Gegenteil: Daraus entstand der unbändige Wille nach mehr.


Dem Bauch folgte der Kopf, begleitet von unzähligen Fragen: Wie gehe ich an die Sache heran? Was muss ich tun, um aus einem Event drei zu machen – sprich den Grazathlon weiterhin in Graz und zusätzlich noch in Linz und Innsbruck durchzuführen? Wie verkaufe ich das Produkt in Märkten, in denen man CompanyCode kaum kennt? Und vor allem: Wie schaffe ich es, das Budget von 500.000 auf 1,5 Millionen Euro zu steigern, um die Idee in einen greifbaren Erfolg zu verwandeln?


Meine Antwort: Schmiede einen Plan, entwickle eine Strategie zur Umsetzung und verfolge dein Ziel konsequent. Denn wenn du gut in dem bist, was du tust, und wenn du dich entsprechend anstrengst, wenn du Leistungswillen zeigst und wenn du bereit bist, die Extrameile zu gehen, dann wird die Skalierung erfolgreich sein. Und vergiss dabei nicht, dich auf deine 13 Gebote zu besinnen: Es muss einfach gehen, Erfolg ist planbar, denke groß, arbeite mit den Besten, sei mutig, vertraue auf deine Erfahrung, ...


Was hieß das genau für mich? Ich habe meine Vision der Skalierung anhand meiner persönlichen Check-Liste – meiner sogenannten elf Gebote – auf Machbarkeit geprüft, und gemerkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mehr noch: Ich habe gespürt, „es tun zu müssen“. Nun war es an der Zeit, mein Team ins Boot zu holen und mit meiner Idee zu infizieren – gemeinsam mit ihnen dieser Idee eine Form zu geben und sie mit einem Plan zu versehen. Geplant und gedacht wurde dabei in unseren bewährten „Bereichs-Boxen“: Organisation, Kommunikation und Vertrieb. Schnell wussten wir, dass für die erfolgreiche Umsetzung außerhalb der Steiermark professionelle ortsansässige Verantwortliche benötigt werden. Meine Kontakte, die ich mir im Laufe der Jahre durch meine diversen Unternehmen aufgebaut hatte, haben sich dabei als hilfreich erwiesen: Sie lieferten den Schlüssel zu den richtigen Personen.


Nach unzähligen Re-Checks und Anpassungen des Plans waren wir schlussendlich bereit, von der Theorie in die Praxis zu switchen: Wir wechselten vom „Denken“ ins „Tun“. Die Verantwortung habe ich in der Umsetzungsphase auf meine Experten in den einzelnen Bereichen übertragen und sie mit den Details betraut. Sie hatten die Aufgabe, die Idee in eine Geschichte zu verpacken und an potenzielle Kunden, die Presse und andere Stakeholder zu verkaufen. Meine Rolle wechselte dabei immer mehr vom Visionär zum Coach.


Durch Corona gebremst, aber das Ziel nie aus den Augen verlierend, haben wir bis zum Schluss an der Idee der Skalierung festgehalten. Mit Erfolg: Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, kann ich mit Stolz sagen, dass es uns gelungen ist, unser Ziel zu erreichen: Die Athlons in Graz, Linz und Innsbruck so durchzuführen, dass wir uns danach nichts vorzuwerfen haben. Wir haben die Erwartungen sogar übertroffen, wie uns zahlreiche Feedbacks von außen bestätigen. Meine Conclusio: Die Skalierung von Events funktioniert so ziemlich mit den gleichen Werkzeugen, die auch in der Industrie angewandt werden, um Wachstum zu ermöglichen.


Und jetzt? Jetzt spüre ich, dass die Reise noch nicht zu Ende ist. Wir haben die erste Etappe geschafft – es geht aber noch einen Schritt weiter. Mein neues Ziel: Die härteste Sightseeing-Tour Österreichs bereits 2022 nach Wien zu bringen. Für die weiteren Skalierungsvorhaben danach werden wir sogar einen Reisepass benötigen ;-) Also: Stay tuned!