Gemma aus dem Dilemma!


Liebe Leser:innen!


In diesem Blog lassen drei meiner Mitarbeiter:innen, mit unterschiedlichen Zugängen und Sichtweisen, die letzten 2,5 Jahre Revue passieren und geben uns einen Einblick wie sie diese intensive Zeit für sich wahrgenommen haben.

Ein großes Dankeschön meinerseits für die Bereitschaft und die Offenheit. Für mich ein gemeinsamer Ritterschlag für unser Unternehmen.


Starten wir mit Elisabeth Pammer. Sie arbeitet seit über 4,5 Jahren in der Agentur und leitet die Kommunikation. Sie erzählt vom „neu entstandenen Drive“ und dem „zusammenrücken“ innerhalb unserer Unternehmensgruppe:


Elisabeth. Die letzten 2,5 Jahre bei CompanyCode? Da kann von Stillstand keine Rede sein. Trotz der Pandemie haben wir von Anfang an weiter an unseren Events gearbeitet – zuerst wurde an Terminen festgehalten, dann verschoben, um dann erst alles abzusagen. Klingt zunächst frustrierend. War es zu Beginn auch.

Es ist aber nicht - wie Anfangs befürchtet - zu einem „absitzen der Kurzarbeit“ gekommen. Ganz im Gegenteil - ich habe das Gefühl gehabt, dass dadurch ein komplett neuer Drive entstanden ist. Jeder von uns hatte Zeit an seinem Bereich zu feilen – ich konnte die gesamte Kommunikation für unsere Projekte durchdenken, analysieren und mir neue Ideen überlegen.


Wir haben die letzten 2,5 Jahre aber auch genutzt, um eine engere Verbindung innerhalb unserer Unternehmensgruppe zu forcieren. Und auf einmal arbeitete ich *gedanklich* nicht mehr in einer 12-Köpfigen-Agentur, sondern in einer international tätigen Unternehmensgruppe mit mehr als 60 Mitarbeiter:innen. Ein lehrreicher aber auch intensiver Prozess bei dem wir erst am Anfang stehen – aber nach der ersten gemeinsamen Feier war mir klar: das wird cool und ich möchte ein Teil davon sein.

Und eines haben wir natürlich nie vergessen: unsere kleinen und größeren Erfolge zu zelebrieren!


Für Georg Ribitsch, Leiter der Organisation und Finanzen, haben sich insbesondere zwei Bereiche seiner täglichen Arbeit durch die Pandemie geändert – ins Positive aber auch ins Negative:


Georg. Aus meiner Sicht der Eventorganisation haben sich 2 Punkte herauskristallisiert, die sich seit der Pandemie deutlich geändert haben:

Die Zusammenarbeit der Veranstalter untereinander und mit Behörden und Institutionen haben sich deutlich verbessert. Die meisten Veranstalter sind kooperativer geworden und auch die Abstimmung mit Behörden ist einfacher geworden. Ich habe das Gefühl, dass wir als Veranstalter hier nun auf mehr Verständnis stoßen und gut vorbereiteten Projekten mehr Spielraum gegeben wird.


Zum negativen hin verändert hat sich leider die Mitarbeitersituation, für die Fixangestellten und auch für freie Dienstnehmer:innen. Vor der Pandemie hatten wir einen großen Pool an freien Mitarbeiter:innen. Teilweise benötigen wir bei unseren Events pro Trag über hundert Personen. Jetzt ist es fast nicht mehr möglich diese Stellen zu besetzten. Es entsteht der Eindruck, die Leute haben es nicht mehr nötig zu arbeiten, bzw. ist ihnen ihre Freizeit wichtiger geworden. Dazu nimmt die Arbeitsmoral derjenigen die man findet stark ab. Überzogene Forderungen und kurzfristige Absagen stehen an der Tagesordnung.


So sehr ich hoffe, dass sich die gute Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern und den Behörden fortsetzt, so sehr hoffe ich, dass die Arbeitsmoral und Loyalität der Mitarbeiter:innen zurückkehrt.


Mit Stefan Prindl – unserem Head of Sales und unser Standortleiter im Westen Österreichs, verbindet mich schon eine über 10-jährige berufliche Zusammenarbeit und auch Freundschaft. Er zählt zu meinen engsten Vertrauten und gibt uns Einblick, wie wichtig es ist, Vertrauen in das Unternehmen haben zu können.


Stefan. Für einen spät70er in Österreich Geborenen, war diese Pandemie wohl die erste Krise mit der ich in völliger Behütung aufgewachsen, umgehen lernen musste. Der erste wahre Schlag für uns „Jungen“ war wohl die Maßnahme Kurzarbeit und Arbeitsverbot für unsere Branche.

Zwei Kinder, Kredite auf das Haus, Verantwortung über Familie lassen dich vor allem emotional und nicht immer rational fühlen und denken. Das war neu. Ich kann mich noch an dieses Gefühl erinnern als mein Chef anrief und ohne viel Worte meinte „Mach dir keine Sorgen“


Mit Vertrauen in unser Unternehmen und unsere Führungsetage wurde schnell aus Ungewissheit ein Gefühl des Aufbruchs und der Chance. Wuchsen wir in den letzten Jahren sehr schnell – vielleicht zu schnell, so bekamen wir mit den Lockdowns auch eine Chance uns zu sammeln, zu orientieren und zuletzt uns noch besser zu strukturieren. COME BACK STRONGER – war die Parole. Mit unseren Leitlinien – „A bisserl genauer – A bisserl schneller – A bisserl mehr bemühen“ nutzten wir Prozesse um unsere Projekte zu optimieren und somit noch mehr zu begeistern.


Ich ziehe folgende persönliche Erkenntnisse: Suche in Krisen auch Chancen, Mut vor Angst, mit einem starken Team kannst du jede Herausforderung meistern.